Eierpfannkuchen klassisch

Zutaten pro Person:

  • 2 mittelgroße/große Eier
  • 100 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • eine Prise Salz
  • sollen es sowieso süße Pfannis werden, kann man noch 25 g Zucker nehmen (lasse ich immer weg)
  • Pflanzenöl zum Ausbacken (meinereiner bevorzugt Rapsöl, weil kaum Eigengeschmack)

Zubereitung

Das Mehl am Besten im Vorfeld in ein Schüsselchen sieben. Dann werden die Pfannkuchen fluffiger.
Die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig aufschlagen. Das Salz (Zucker, wer mag) und die Milch hinein geben und mit den Eiern gut vermengen. Nach und nach das Mehl unterrühren und ca. ein, zwei Minuten den Teig richtig gut aufschlagen.
Nun den Teig ca. 5-10 Minuten ruhen lassen.

Ausbacken:

Der Erste ist immer der Gemeinste.
Ich benutze immer eine beschichtete Pfanne (mit einem Durchmesser von 28 cm). Einfach weil es einfacher zu händeln ist und nebenbei man wesentlich weniger Öl zum Ausbacken braucht. Ich mag die Dinger nicht fett-triefend *grusel*.
Ein wenig Öl in die Pfanne geben (so ca. ein Esslöffel) und die Herdplatte auf volle Stufe stellen. Wenn das Öl anfängt am Pfannenwender Luftbläschen zu bilden, Platte auf mittlere Temperatur runter stellen. Nun schwenke ich erst mal die Pfanne, damit sich das Öl besser in selbiger verteilt. Mit einer Suppenkelle schöpfe ich die erste Runde Teig aus der Schüssel und gieße sie in die Mitte der Pfanne. Dann schwenke ich die Pfanne vorsichtig damit sich der Teig gleichmäßig darin verteilen kann.
Wenn die Oberfläche meines Pfannkuchens gestockt und leicht goldgelb ist wird es Zeit das gute Stück umzudrehen. Ich mach das mit meinem Pfannenwender. Mit dieser komischen anderen Methode mittels Pfanne und hochschmeißen stehe ich absolut auf Kriegsfuß.
Ab und an unter den Pfannkuchen schauen. Hat er die richtige Farbe kann er raus.

Für den nächsten gebe ich wieder erst Mal ca. einen Esslöffel Öl in die Pfanne, schwenke die, damit sich das Öl verteilen kann und gebe anschließend direkt die nächste Portion Teig in die Pfanne. Da man relativ wenig Öl benutzt ist das schnell genug heiß. In einer beschichteten Pfanne dient das eigentlich sowieso nur als Geschmacksträger und weniger um zu verhindern, dass der Pfannkuchen an der Pfanne kleben bleibt. Daher muss man da nicht mehr warten bis das Fett heiß genug ist. Das macht man beim ersten nur, um zu wissen, wann die Pfanne selbst heiß genug ist.

Varianten (für Teige ohne Zucker!)

Klassisch: Apfelpfannkuchen

Einen Apfel schälen und in möglichst gleichmäßige Spalten von ca. 0,5 cm schneiden.
Apfelspalten in die Pfanne legen (nach dem Öl) und Teig wie oben beschrieben dazu geben. Beim Wenden wird es manchmal bisserl kniffelig. Das übt sich aber mit der Zeit. Dem Geschmack ist es eh völlig egal wie perfekt der Pfannkuchen geworden ist.
Den fertigen Pfanni mit Zucker oder Puderzucker überstäuben. Wahlweise kann man dem Zucker auch gerne etwas Zimt zufügen.

Deftig-süß: Apfelpfannkuchen mit Speck

Einen Apfel schälen und in möglichst gleichmäßige Spalten von ca. 0,5 cm schneiden. Beim “Speck” hat man die Wahl: Entweder man holt sich Baconstreifen oder würfelt etwas geräucherten Bauchspeck. Letzterer hat ein deftigeres Aroma.
2-4 Speckstreifen oder eine schmale Hand voll Speckwürfel zum Öl geben. Dann die Apfelspalten oben auf legen und Teig zugeben und wie gehabt ausbacken.

Aromatisch-deftig: Käse-Pfannkuchen

Ein Stück Gouda oder Emmentaler raspeln (oder halt geraspelt holen). So um die 100-200 g. Öl in die Pfanne, Käse-Raspeln in der Pfanne verteilen – weniger ist hier mehr, man sollte den Pfannenboden noch sehen können – mit Teig übergießen und wie gehabt ausbacken.
Als weitere Variante kann man auch hier Baconstreifen oder Speckwürfel dazu geben.

Deftig: Hackfleisch-Füllung

Die Hackfleischfüllung besteht einfach aus Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Pfeffer, Salz, und etwas Paprikapulver. Wer mag, kann da auch noch ein paar Pilze oder Lauchzwiebeln rein tun. Das Ganze einfach in einer anderen Pfanne anbraten und dann schmoren lassen, bis das Hackfleisch gut durch ist. Mit etwas Creme Fraiche (oder Saurer Sahne) abschmecken. Die verhindert auch, dass die ganze Sache zu trocken wird.
Übrigens: ein bisschen Kreuzkümmel und ein, zwei gehackte Minzblätter geben dem ganzen einen leicht orientalischen Pfiff.

Nun ganz normale Pfannis ausbacken und mit der Hackfleisch-Masse füllen und zusammenrollen.

Ähnliches kann man auch mit Hühnchen machen. Statt Hackfleisch eben Hühnerfleisch gewürfelt in die Pfanne hauen.

Ein Käsepfanni, mit etwas weniger Käse eher, schmeckt da auch ganz lecker zu, lässt sich nur meist etwas schlechter rollen.

so.. genug Anregungen. Guten Hunger.

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