Opas Hackbraten

Zutaten:

  • 500g Hackfleisch halb&halb
  • 200g Kalbsbrät (wenn nicht zu kriegen, weiter unten noch ein Tipp wie man das ersetzen kann)
  • 1 Ei
  • 1 Brötchen od. zwei Scheiben Brot in Wasser eingeweicht
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch (geht auch ohne)
  • Pfeffer, Salz
  • Majoran, Thymian, Rosmarin
  • 1 Bund Suppengemüse (3-4 Karotten, halbe Stange Lauch, Scheibe Knollensellerie, Petersilie)
  • 2 Zwiebeln
  • ca. 1/4 l gekörnte oder Gemüsebrühe

Zubereitung

Eine Zwiebel, Petersilie und – sofern verwendet – den Knoblauch fein hacken. Zusammen mit den anderen Zutaten von Hackfleisch bis Rosmarin gut vermischen. Bitte denkt dran, dass Brötchen/Brot vorher gut auszudrücken.
Aus der Fleischmasse einen Bratenlaib formen und in die Auflaufform legen.

Suppengemüse putzen und nur ganz grob würfeln. Karotten z.B. halbiere ich meistens nur. Zwiebel schälen und vierteln. Sollten es größere Zwiebeln sein, eher achteln. Das Gemüse und die Zwiebeln rund um den Hackbraten verteilen und das ganze mit der Brühe auffüllen, so das ca. 1/3 des Bratens bedeckt ist.

Das Ganze für ca. 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben, ein/zwei Mal den Braten mit der Brühe aus der Schalen übergießen.
Aus dem entstandenen Fond zum Schluss das Gemüse heraus fischen und nach belieben eine Sauce machen.

Umluft: 180°C
Unter-/Oberhitze: 200°C

Die Sache mit dem Kalbsbrät

Zum Einen selten in einem normalen Supermarkt zu kriegen, zum Anderen nicht unbedingt günstig (je nach Haushaltskasse).
Grundsätzlich geht es auch ohne Brät. Der Braten neigt dann nur gerne dazu zu “zerbröseln” (was dem Geschmack ja keinen Abbruch tut).

Wer in der glücklichen Lage ist eine Küchenmaschine oder einen Handmixer mit einem Becher zum Kräuter hacken zu besitzen, kann aber auf recht einfache und schnelle Art und Weise selbst Brät herstellen. Dazu nehme ich meistens einfach 200-250g Mett (also das Zeug, was man mit Zwiebeln gerne aufs Brötchen haut) oder Tartar (muss man noch selbst würzen und ist halt Rinderhack).
Das gibt man nun in die Küchenmaschine oder den Hack-Becher und jagt die scharfen Messer da durch bis es eine sämige Fleischpaste geworden ist. Bei Küchenmaschinen empfiehlt es sich immer etwas klein gestossenes Eis dazu zu geben (ca. ein Esslöffel pro 100g), da bei größeren Mengen die Masse schnell recht warm wird und sozusagen schon beim “kuttern” gart. Beim Handmixer ist die Gefahr da kaum vorhanden, da man eh nur portionsweise vorgehen kann (hier auf 250g ca. 2 Esslöffel kaltes Wasser zu geben, damit die Masse nicht zu trocken wird).

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